Mit großer Spannung reisten elf U20‑Handballspielerinnen und ihre Betreuerin Sandra Junginger des Bischof‑Sproll‑Bildungszentrums zum Jugend-trainiert-für-Olympia-Finale des Regierungspräsidiums Tübingen nach Ulm. Das Erreichen der zweiten Runde stellte sich bereits als ein sportlicher Erfolg dar. Trotz der Bedeutung des Wettkampfs musste das Team unter schwierigen Bedingungen antreten, da zwei wichtige erfahrene Handballspielerinnen verletzt waren, wodurch kurzfristig Athletinnen aus dem Sport-Leistungskurs einsprangen.
Im ersten Spiel trafen die Mädchen auf die stark besetzte Mannschaft aus Laichingen, die nahezu komplett als Vereinsmannschaft und dadurch bestens eingespielt antrat. Zudem waren die Gegnerinnen gewohnt ohne Harz zu spielen, was einen klareren Vorteil im harzfreien Turnier darstellte. Dennoch entwickelte sich ein weitgehend ausgeglichenes Match, in dem das BSBZ mutig dagegenhielt, sauber verteidigte und immer wieder gute Akzente setzte. Am Ende reichte es trotz einer starken kämpferischen Leistung nicht ganz, und das Spiel ging knapp verloren.
Das zweite Duell gegen die Schulmannschaft der Valkenburgschule aus Ulm, die sich als eine Auswahl talentierter Spielerinnen verschiedener Ulmer Handballvereine präsentierte, versprach Spannung auf Augenhöhe, und genau das boten die beiden Teams. Die Bischof‑Sproll‑Mädels spielten konzentriert, engagiert und mit viel Herz. In einem mitreißenden Schlagabtausch gelang ihnen ein verdientes Unentschieden, das ihre starke Tagesleistung unterstrich.
Auch wenn am Ende ein Weiterkommen verpasst wurde, zeigte die Mannschaft großen Kampfgeist, Zusammenhalt und Respekt. Auch die Spielerinnen aus dem Sport‑Leistungskurs, die sich mutig und erfolgreich gegen erfahrene Handballerinnen behaupteten und ihren sportlichen Ehrgeiz beim Handball entdeckten, meisterten diese Herausforderung mit beeindruckendem Mut und viel Spielfreude.
Ein Turniertag, der stolz macht und beweist, dass Spaß am Spiel, Einsatzbereitschaft und Teamgeist manchmal mehr sagen als jedes Ergebnis.
Text & Foto: Sandra Junginger